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Advent 2021

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Adventszeit – Fastenzeit und Zeit der Besinnung für Christen.
Frühe Christen adaptierten den lateinischen Begriff „Adventus Divi“, der so viel bedeutet wie „Ankunft des göttlichen Herrschers“. Gemeint ist die freudige Verheißung in Erwartung des Tag der Geburt Jesu Christi. In der langen Geschichte der Adventszeit entstanden mit der Zeit feste Adventsbräuche, um diese Vorfreude besonders im Dezember auszudrücken.Teilweise ähneln diese Traditionen und Bräuche anderen Winterbräuchen, häufig von heidnischem Ursprung.

Auch der moderne Handel und Verkauf nutzt die erwartungsfrohe Bedeutung der Adventszeit für saisonale Abverkäufe. Feierfrohe Kunden lieben die sinnlichen und festlichen Zeiten vor Weihnachten. Gerne decken sie sich dafür mit passenden Artikeln zur Dekoration und Geschenken ein.
Beste Beispiele zum Advent sind der Adventskranz, der Adventskalender, die schönsten Kerzen für die Stimmung oder leckere Süßigkeiten für die Kinder. Dabei sind der beliebte Adventskranz und der nicht minder populäre Weihnachtskalender eher jüngere Traditionen zum Weihnachtsfest. Sowohl der auch als Wichernkranz bekannte Adventskranz als auch der einer lutherischen Sitte entsprungene Adventskalender kamen nämlich erst Mitte des 19. Jahrhunderts um 1840 als Weihnachtsbrauch auf.

Geschichte und geschichtliche Bedeutung der christlichen Adventszeit

Vor dem siebten Jahrhundert nach Christus war die katholische Adventszeit in vier bis sechs Adventssonntage – also uneinheitlich – eingeteilt. Papst Gregor der Große räumte damit auf und legte im 7. Jahrhundert vier Sonntage als Adventssonntage fest. Die Zahl Vier steht symbolisch für die viertausend Jahre, die die Menschen nach damaliger Lesart nach dem Sündenfall auf den Erlöser Jesus Christus zu warten gehabt hätten.
An diesen vier Adventssonntagen beginnt der Christ, die „Zeit vor der Geburt des Herrn“ oder im Lateinischen die „Tempus ante natale Domini“ zu feiern. Verbunden mit der erwarteten Geburt des Heilands war unter Christen der Glaube an Erlösung und Vergebung der Sünden. Dementsprechend genießt die Adventszeit bis heute den wunderbaren Charakter der Nächstenliebe, Vergebung und Großzügigkeit.
„Weihnachten und die Vorfreude darauf in der Adventszeit bedeuteten im Original Freude und Respekt für den Tag der Ankunft des Herrn und seinem Wort.“
Seit Bildung des Begriffs „Kirchenjahr“ im 16. Jahrhundert, der mit der Reformation einherging und sich bis heute einbürgerte, unterteilte man die jährlich wiederkehrende Abfolge christlicher Feste nach ihrer Wichtigkeit. Das Kirchenjahr bestimmt auch maßgeblich die Praxis der Gottesdienste und die ihrer Liturgie, ihrer religiösen zeremoniellen Ordnung.
Für gewöhnlich beginnt das Kirchenjahr nach katholischer wie evangelischer Tradition mit der Vesper am Vorabend des ersten Adventssonntages. Die orthodoxen Kirchen beginnen das Kirchjahr hingegen am 1. September, wenn sie sich auf das Fest von Maria Geburt vorbereiten. Der Advent galt sogar lange Jahrhunderte als strenge Fastenzeit, ähnlich wie die Fastenzeit vor Ostern. Erst 1917 hob das katholische Kirchenrecht diese Fastenaufgabe auf.


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